Satire
Der deutsche Schriftsteller, Journalist und Zeitkritiker Kurt Tucholsky sagte einst „Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.“
Mit dieser Aussage beschrieb er sehr gut, um was es in der Satire geht. Und zwar um die gnadenlose Kritik an unserer Gesellschaft und deren mangelnder Tugend.
Als eigenes Genre lässt sich die Satire im Film schwer bezeichnen, denn sie wird oft mit anderen Genres verknüpft.
Als erster „Satiriker des Films“ lässt sich am besten Charly Chaplin bezeichnen. Mit seinem Werk „Der große Diktator“ machte er auf die Missstände während des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 in Deutschland aufmerksam und belustigte das Volk mit seiner Eigendarstellung eines paranoiden Adolf Hitler, sowie seines Größenwahns.
Aktuellere Beispiele für Filme die satirische Züge haben sind: Fightclub mit Brad Pitt und Edward Norton, Borat mit Ali G. und American Beauty mit Kevin Spacey.
Aber ebenso in der Zeichentrick- und Comicwelt gibt es Sendungen mit satirischem Hintergrund, die auf Missstände in unserer Gesellschaft hinweisen, dazu zählen: Die Simpsons, South Park und American Dad.