Kriegsfilme

Als Kriegsfilm bezeichnet man Filme, deren Handlung sich um einen Krieg dreht, egal ob dieser im Vorder- oder Hintergrund steht.

Dabei werden verschiedene Szenarien durchspielt, wie z.B. der Ausbruch oder das Ende des Krieges, ein prägendes Ereignis während des Krieges oder eine Geschichte die im Vordergrund spielt, während der Krieg nur eine Art Hintergrundhandlung darstellt.

Ein besonders bekannter und erfolgreicher Film, der das Thema des 2.Weltkrieges aufgreift ist „Das Boot“ von Wolfgang Petersen. Der 2.Weltkrieg wird in der Filmszene von allen Kriegen am häufigsten behandelt, denn es gibt rund 100 Filme die von ihm handeln. Weitere bekannte Beispiele sind: Band of Brothers, Der Untergang, Die Brücke am Kwai, Das Leben ist schön, Pearl Harbor, Der Soldat James Ryan und Stalingrad.

Mit dem 1.Weltkrieg beschäftigen sich bei weitem nicht so viele Filme, drei bekannte wären hierbei: Im Westen nicht Neues, Mathilde und African Queen.

Der wahrscheinlich bis heute erfolgreichste Film, dessen Handlung in einem Krieg spielt, ist „Vom Winde verweht“. Die 1939 veröffentlichte Verfilmung des gleichnahmigen Romans, der während des Amerikanischen Bürgerkriegs spielt, erhielt 10 Oscars.

Über den Koreakrieg wurden ebenfalls sehr viele Filme gedreht, jedoch war ihr Bekanntheitsgrad in Europa nicht so groß.

Filme die sich mit den Kriegen in Afrika beschäftigen, waren „Tränen der Sonne“ (nigerianischer Bürgerkrieg) „Hotel Ruanda“ (Völkermord in Ruanda unter Tutsis und Hutus) und „Black Hawk Down“ (somalischer Bürgerkrieg).