Maria am Wasser
Drehbuch und Regie: Thomas Wendrich
Produktion: Egoli Tossell Film
Mit Alexander Beyer, Annika Blendl, Marie Gruber, Hermann Beyer, Falk Rockstroh, u.v.a.
Kurzinhalt:
Sommer 1983 in Sachsen. Ein Panzer fährt mit vier Kindern des “Frohe Zukunft” Waisenhauses durch die Elbe. Der Ausflug endet für alle Kinder tödlich, denn der Panzer sinkt.
22 Jahre später kehrt der Orgelbauer Marcus Lenk (Alexander Beyer) in sein Heimatdorf Neusorge zurück und behauptet, eines der Kinder aus dem Panzer zu sein. Marcus ist perplex: Niemand erkennt ihn wieder. Nicht einmal sein Vater Hannes (Hermann Beyer) und seine Mutter Maria (Marie Gruber), die mit strenger Hand das Waisenhaus leitet, glauben an seine Identität. Alle sind fest davon überzeugt, dass „ihr Marcus“ damals bei dem tragischen Unfall in der Elbe ertrunken sei. Nur in der geheimnisvollen Alena (Annika Blendl) findet er eine Vertraute.
Ganz Neusorge scheint unter einer Decke des Schweigens und der Schuld gefangen zu sein. Während Marcus Stück für Stück die Kirchenorgel zusammensetzt, entdeckt er das dunkle Geheimnis der Dorfbewohner. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnen zu verschwimmen und die Liebe ist zum Greifen nah…
Pressenotiz:
MARIA AM WASSER erzählt in symbolischen Anspielungen und wunderschönen, märchenhaften Bildern eine Geschichte der Suche. Im Vordergrund die Suche nach Liebe. Aber auch eine Suche nach der Vergangenheit, nach Versöhnung und Vergebung. Dass die Toten nicht wirklich tot sind, wird damit wettgemacht, dass die Lebenden nicht wirklich lebendig sind. Denn in MARIA AM WASSER ist nichts, wie es scheint.
MARIA AM WASSER ist das Regiedebüt von Thomas Wendrich, der bisher mit seinen preisgekrönten Drehbüchern (FREISCHWIMMER, NIMM DIR DEIN LEBEN) und dem Kurzfilm ZUR ZEIT VERSTORBEN Aufsehen erregte. In MARIA AM WASSER gewährt er erneut einen Blick in diese Welt voller magischer Momente und abgründigem Humor.
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