Bollywood

Bollywood ist das indische Gegenstück zum amerikanischen Hollywood. Der Name setzt sich zusammen aus den Worten Bombay und Hollywood. In Bollywood werden jährlich rund 900 Filme produziert, was diese Industrie zur produktivsten auf der Welt macht und nicht wie oft gedacht Hollywood.

Der größte Unterschied zwischen Hollywood und Bollywood ist, dass die asiatischen Filme viel emotionaler sind. Hier zeigen sich auch Männer von ihrer gefühlvollsten Seite und lassen Tränen fließen. Die Filme handeln meist von Liebe, verletzten Gefühlen, Familie und es dreht sich viel um die Religion.

Der international sicherlich bekannteste Schauspieler Bollywoods ist Sha Rukh Khan. Der gebürtige Inder ist nicht nur in Indien ein Superstar, sondern mittlerweile auch in Europa. Mit seinen Filmen spielte er sich in die Herzen der europäischen Fans und ist der unangefochtene King des indischen Films. Und wer ist die Königin des indischen Films? Hier gibt es zwei Spitzenreiterinnen. Zum einen wäre Aishwarya Rai, die Miss World von 1994 und zum anderen Rani Mukherjee, die aus einer wahren Bollywood Familie stammt.

Wichtigste Bestandteile der Bollywood Filme sind der Gesang und Tanz. In kaum einem Film fehlen die Gesangs- und Tanzeinlagen, sie sind eigentlich sogar nicht wegzudenken. Im Durchschnitt dauern sie 5 Minuten und kommen zwischen 5 – 10 Mal in einem einzigen Film vor. Oft handeln die Bollywood Filme von unerfüllter und unglücklicher Liebe. Der Mann kämpft um die Liebe seiner angebeteten solange bis sie sich selbst auch die Liebe zu ihm eingesteht. Die Filme decken viele Bereiche ab: Liebe, Verzweiflung, Hoffnung, Wut, Heldentum und auch etwas Witz. Alles in einem sind sie sehr emotional und enden immer in einem Happy End. Die Liebenden finden nach langem Hin und Her endlich zueinander und das ist genau das was die Produktionen aus Bollywood so schön macht, das glückliche Ende. Das macht allen unglücklich Verliebten Hoffnung.